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Kunst bei der WKR: Bilder kommen nach Hause

Der Krefelder Hans-Günter Joeris überlässt der Wohnstätte Krefeld fünf Werke von Künstlern, die mit der einstigen Werkkunstschule verbunden waren.

Dass die Wohnstätte Krefeld in ihren Publikumsräumen Kunst zeigt, ist nach zwei Ausstellungen von Krefelder Künstler*innen nichts Neues. „Dass wir aber Kunst geschenkt bekommen, ist ein Novum: Seit November zieren fünf Bilder eine Wand im Eingangsbereich, die uns der Krefelder Hans-Günter Joeris überlassen hat, worüber wir uns sehr freuen“, sagt WKR-Vorstand Thomas Siegert.

Der 86-jährige Hans-Günter Joeris ist nicht nur sehr verbunden mit Krefeld, er hat auch ein besonderes Verhältnis zur Kunst, die von Krefeldern geschaffen wurde. In seinem Privathaus hängen und stehen etliche Gemälde, Fotografien und Plastiken, die er im Laufe seines Lebens gesammelt hat – darunter Werke von Herbert Zangs, Willi Jacobs und Prof. Dr. Alex Wechsler.

„Hier schlug das Herz der Krefelder Kunstszene“

Fünf Bilder aus seinem Privatbesitz hat Hans-Günter Joeris nunmehr der Wohnstätte überlassen. „Wer von Malern oder Bildhauern spricht, die aus Krefeld stammen oder in Krefeld wirkten, der weiß, dass in dieser Szene die Krefelder Kunstgewerbeschule, später Werkkunstschule, an der Petersstraße eine besondere Rolle spielte. Hier wurde gearbeitet, doziert und ausgestellt. Hier schlug das Herz der Krefelder Kunstszene“, erinnert sich Hans-Günter Joeris.

Ihm gefällt sehr, dass beim Bau des neuen Geschäftshauses der Wohnstätte die denkmalgeschützte Nordfassade der Werkkunstschule von 1904 erhalten und integriert wurde. „Und wenn der neue WKR-Sitz schon der alte Standort der Schule ist, dann passt es doch perfekt, wenigstens einige Werke Krefelder Künstler der Vergangenheit hier auch zu zeigen“, sagt Hans-Günter Joeris. Seine Sammelleidenschaft hat er übrigens seinem früheren, mit vielen Reisen verbundenen Beruf zu verdanken. So entwickelten sich zahlreiche Kontakte zu Künstlern, Sammlern und Galerien im In- und Ausland.

Fotos: WKR