Willkommen Zuhause 63/2020

12 SERVICE Keine Bange: Mit einer kompletten „Abfallpedia“ à la Wohnstätte Krefeld wollen wir Sie hier nicht überfallen. Aber Mülltrennung, Sperrmüll und Co. sind nach wie vor wichtig und richtig. Uns liegt es am Herzen, dass unsere Mieter*innen genau wissen, wo welcher Abfall hingehört. Grüner Punkt kommt immer in die Gelbe Tonne Hätten Sie’s geahnt, dass „Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH (DSD)“ schon 30 Jahre alt wird? Die Idee, Wertstoffe aus dem Abfall für die Herstellung von neuen Produkten wiederzuverwenden, ist aus Kosten- und Umweltschutzgründen eine gute Idee. Auch nach 30 Jahren. Weniger gut ist, dass immer noch falsche Abfälle wie Hausmüll, Renovierungsabfälle oder Elektro-Schrott in der Gelben Tonne landen. Diese Abfälle müssen dann wieder zeit- und kostenintensiv aussortiert werden, was wieAlles für die (richtige) Tonne derum die Recyclingquote schmälert. Dabei gibt es bei Gelber Tonne und Gelbem Sack eine einfache Faustregel: Verpackungen aus Plastik, Blech und Aluminium gehören in die Gelbe Tonne. Achten Sie auf den Grünen Punkt! Auch Verpackungen aus Biokunststoff gehören in die Gelbe Tonne; das sind Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen wie Mais, Weizen oder Zuckerrohr. „Den allermeisten Mietern ist die Abfalltrennung längst in Fleisch und Blut übergegangen. Dennoch lohnt es sich, die Unterschiede bei Gelber Tonne, Restmüll- und Papiertonne immer wieder klarzumachen“, sagt Dominik Tschorn, kaufmännischer Leiter der Hausbewirtschaftung bei der WKR. Seine Rechnung muss auch Mieter*innen der Wohnstätte überzeugen: „Je häufiger wiederverwertbarer Abfall in der Gelben Tonne landet, umso langsamer füllt sich die graue oder rote Restmüll-Tonne. Umso weniger oft muss sie geleert werden. Umso mehr sparen unsere Mieter*innen für die Müllabfuhr bei den Nebenkosten.“ Graue oder Rote Tonne: für Reste die Beste! Zum Restmüll gehören Haushaltsabfälle, die nicht über andere Tonnen, das Schadstoffmobil oder den Sperrmüll entsorgt werden können. In Krefeld landet der Restmüll bei der EGK in Elfrath – bei der dortigen Verbrennung entstehen Energie und Wärme, die dann ins Krefelder Stromnetz bzw. Fernwärmenetz gespeist werden. Das kommt auch etlichen Mieter*innen der Wohnstätte zugute. Bei Blauer Tonne gilt: klein passt mehr rein Ob Papier, Pappe oder Karton: Die Blauen Tonnen ermöglichen die bequeme Entsorgung dieser wiederverwertbaren Stoffe direkt bei Ihnen im oder am Haus. Alle vier Wochen werden die Blauen Tonnen in Krefeld geleert. Unser Tipp: Tun Sie sich und Ihren Nachbarn einen Gefallen und reißen Sie große Kartons in kleinere Stücke. Das spart viel Platz und gibt allen die Möglichkeit, die Blauen Tonne fürs Altpapier etc. häufiger zu nutzen. Sperrmüll anmelden und bequem abholen lassen Bei jedem Umzug, bei jeder neuen Anschaffung oder Haushaltsauflösung fällt Sperrmüll an. Das Gute daran: In Krefeld ist die reguläre Sperrmüllentsorgung durch die GSAK kostenlos. Anruf unter Tel. 582500 oder Sperrmüll-Anmeldung unter gsak.de genügt. Die GSAK holt den Sperrmüll dann zum vereinbarten Termin ab. Für ganz Eilige gibt es auch die kostenpflichtige Express-Abholung. Sie können Sperrmüll in überschaubarer Menge auch selbstanliefern bei der EGK oder bei der GSAK – dort fallen ebenfalls Gebühren an. Willkommen zu Hause #63 13 Gelbe Tonne: · Alufolie · Bonbon- und Kau- gummiverpackung · Butterfolie · Deckel aus Kunststoff, Blech oder Aluminium · Einkaufstüten aus Plastik · Eisverpackungen · entleerte Farbeimer · Flaschen und Behälter aus Kunst- stoff für Ketchup, Senf und andere Saucen · Konservendosen · Kronkorken · Kunststoffflaschen für Shampoo, Duschgel, Spülmittel & Co. · Kunststoffsäcke für Gartenerde · Nachfüllbeutel · leere Spraydosen · Obst- und Gemüsenetze · Ölflaschen aus Plastik · Pflanztöpfe · Plastikbecher von Joghurt, Sahne, Schmand & Co. · Plastikfolie · Plastiktüten von Nudeln, Reis & Co. · Saft- und Milchkartons (Tetra Pak) · Schalen von To-Go-Fertiggerichten · Schokoladenfolie · Styroporteile · Tierfutter-Dosen · Verbundverpackungen aus Pappe oder Kunststoff (z.B. Tiefkühlver- packungen) · Verpackungen von Arzneimitteln · Verpackungsfolien für (feuchtes) Toilettenpapier, Windeln, etc. · Zahnpasta-Tuben Graue oder Rote Tonne: · Asche, Kippen · Besteck · Dias, Fotos · beschichtete, fettige oder verschmutzte Papiere · Gegenstände aus nicht recycelbarem Kunststoff · Kassetten-/Videobänder · Kehricht · Keramik, Porzellan, Steingut · Kinderspielzeug · Knochen · Kohle- und Durchschlagpapiere · Pflaster, Einwegmasken, Einweghandschuhe · Pizzakartons · Plastikgegenstände aus nicht recycelbarem Plastik · Plastiktöpfe · Speisereste und -fette · Staubsaugerbeutel · Stifte, Pinsel · Tapeten und Tapetenreste · Tierstreu · Tongefäße, Töpfe · Windeln · Zahnbürsten Blaue Tonne: · Alte Akten, Briefe etc. · Kataloge und Prospekte · Papierschachteln (z.B. Kekse) · Papier- und Versandtüten · Pappkartons (z. B. Eier, Schuhe) · Schreibpapier und Schulhefte · Telefonbücher, Gelbe Seiten · Waschmittel- und Spül-Tabs- Kartons · Zeitungen und Zeitschriften Sperrmüll: · Drucker, Kopierer · Haus- und Gartenmöbel · Herde und Öfen · Kühlschränke, Klimageräte · Matratzen, Lattenroste · Möbelholz und Metallteile · Mikrowellen · Radio-, TV-Geräte · Staubsauger · Teppiche · Trockner · Waschmaschinen Nicht in den Sperrmüll gehören Bauschutt, Fenster, Türen, Bäume, Äste, Baumwurzeln, Einzelteile von Kraftfahrzeugen, Industrie- und Gewerbeabfälle, keramische Sanitärelemente, Säcke mit Restmüll, Teile aus Umbau- ten oder Renovierungen. Klick bei den Profis! Für alles, was nicht mit den genannten Tonnen oder vom Sperrmüll abgeholt wird, gibt es das Schadstoffmobil und die Schadstoffannahmestelle der GSAK. Dort können gefährliche Abfälle (Sondermüll) und E-Schrott abgegeben werden. Infos dazu finden Sie im Krefelder Entsorgungsmagazin, das Sie auch von der Wohnstätte Krefeld erhalten. Weitere Infos unter gsak.de, Tel. 5820, info@gsak.de und beim Kommunalbetrieb Krefeld (KBK), krefeld.de/ kbk, Tel. 36603660, kommunalbetrieb@ krefeld.de

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